Kein Betrieb von der Stange

Seit September 2014 versorgt der erste Integrationsbetrieb der Region um Nordhorn Behindertenwerkstätten, Schulen und Kitas mit Essen.
Das Geschäft ist gut angelaufen, auch im öffentlichen Bistro mit Drive-in-Schalter sowie einem Cateringservice.

Mit dem Neubau auf dem ehemaligen Gelände der Textilfabrik Nino in Nordhorn hat die Lebenshilfe Neuland betreten: Sie hat das erste Integrationsunternehmen in der Region geschaffen. Behinderte und nicht behinderte Menschen arbeiten in dem modernen Küchenbetrieb kollegial zusammen.
„Zurzeit produzieren wir pro Tag rund 1.200 Essen für 15 Schulen in der Stadt Nordhorn sowie für Werkstätten und Kitas der Lebenshilfe. Dabei arbeiten wir überwiegend im Cook & Chill – Verfahren“ sagt der Leiter der gastronomischen Dienstleistungen der Grafschafter Dienstleistungs- und Service gGmbH, einem Tochterunternehmen der Lebenshilfe.
Der erfahrene, diätetisch geschulte Koch und Küchenmeister, der viele Jahre lang die Großküche des Marienkrankenhauses in Nordhorn leitete, hat das in nur einjähriger Bauzeit entstandene
Projekt vom ersten Spatenstich bis zur Ausstattung federführend begleitet.

Mit dem Bistro „MahlZeit!“ und einem Drive-in-Schalter öffnet sich der Integrationsbetrieb auch nach außen. Ab 7 Uhr früh können Gäste in dem hell und modern gestalteten Bistro
frühstücken. Mittags kocht Küchenchef Dennis Senf zwei Gerichte, die glutenfrei serviert werden, nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen. Eilige können Snacks wie die „MahlZeit am
Morgen-Tüte“, Salate oder Kuchen auch aus dem Auto heraus am Drive-in-Schalter erwerben.

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